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iCloud: Apple entschuldigt sich für irrtümliche Kündigungen

iCloudFamily@2x

Viele Kunden von Apples Cloud-Diensten sind Kummer seit Jahren gewohnt. Dass manchen von ihnen aus heiterem Himmel gekündigt wurde, war allerdings neu. Nun liess Apple wissen, die Kündigungen seien „inkorrekt“ gewesen. Es bleibe alles beim Alten.

Seit vergangener Woche beklagen sich manche iCloud-Nutzer über merkwürdige Fehlermeldungen, falsche oder nicht vorhandene Anzeigen und unzuverlässigen Datenabgleich in iCloud. „Verbindung zu iCloud nicht möglich“ – diese Meldung sehen in diesen Tage viele iCloud-User, obwohl der iCloud-Systemstatus meist keinerlei Probleme anzeigt.

Schon wurde gemunkelt, Apple bereite womöglich einige Neuerungen bei seinen Online-Diensten vor, doch es handelte sich anscheinend nur um eine weitere Panne. In dem Chaos erhielten manche Abonnenten von kostenpflichtigen iCloud-Diensten eine Mail von Apple, dass ihr Datenplan „eingestellt“ worden sei und sich nicht mehr automatisch verlängere. Ähnliche Schreiben gingen Berichten zufolge auch einige Apple-Music- und iTunes-Match-Kunden heraus.

Betroffen davon waren aber vorwiegend Nutzer der 50 GB und 200 GB iCloud-Speicherpläne für 0,99€ bzw. 2,99€ pro Monat. Diese beiden Abo-Varianten verschwanden auch für einige Zeit komplett von der entsprechenden Apple-Website. Dort wurden vorübergehend nur noch die beiden grössten Angebote mit 1 TB und 2 TB Online-Speicher für 9,99€ und 19,99€ angezeigt.

Apple entschuldigte sich nun bei betroffenen Kunden. Die Kündigungen seien „inkorrekt“ gewesen. An ihren iCloud-Plänen ändere sich nichts. „Wir entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten”, so Apple. Eine Erklärung für den Fehler und die Verbindungsprobleme blieb die Firma bislang schuldig.

Es ist sicher nicht einfach, ein globales Cloud-System störungsfrei am Laufen zu halten, aber die bei Apple vergleichsweise häufig auftretenden Störungen nagen doch sehr am Nervensystem der Anwender.

Wie ist Eure Erfahrung mit iCloud? Alles schön?


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Bilder:
Apple Inc; Text: Thomas Landgraeber;

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