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iOS-Versionen von WriteRoom und TaskPaper werden eingestampft

WriteRoomTaskPaper

Beide Apps sind kurzzeitig noch kostenlos zu haben

Wie Jesse Grosjean von Hog Bay Software heute bekannt gab, werden künftig nur noch die Mac-Versionen seiner Text- und To-do-Programme weiter entwickelt. WriteRoom für iOS und TaskPaper für iOS sind ab sofort kostenlos erhältlich – allerdings nur noch bis Sonntag, 12.1.2014. Danach verschwinden sie für immer aus dem App Store.

Eine weitere bekannte App des Entwicklers, PlainText, wurde an 433 Labs verkauft und liegt bereits in einer aufgefrischten Version vor, die weiterhin kostenlos ist. Zur Premiere lässt sich im neuen PlainText 2 für kurze Zeit die ansonsten standardmässig eingeblendete Werbung ein für alle Mal abschalten. Normalerweise ist dazu ein In-App-Kauf erforderlich.

Die Zukunft von TaskPaper und WriteRoom für den Mac bleibt indes ungewiss. Nach dem Ableben der iOS-Versionen ist dort kaum noch mit nennenswerten neuen Funktionen zu rechnen. Jesse Grosjean wird sich vermutlich auf die Weiterentwicklung seiner jüngsten Projekte FoldingText (Mac) und Oak Outliner (Browser) konzentrieren. Vielleicht hat er auch ganz andere Pläne.

Angesichts des grossen Angebots an Textprogrammen, die für OS X und iOS zu haben sind, scheint der Wegfall der Apps verschmerzbar. Doch es gibt eine breite und bisher treue Anhängerschaft, die in genau diese Anwendungen investiert hat, weil sie neben nützlichen Funktionen und puristischen Oberflächen auch Sync-Möglichkeiten bieten. Allerdings funktionieren letztere bis heute nicht bei allen Anwendern fehlerfrei. Auch wurden die Apps bisher kaum an iOS 7 angepasst.

Die Nachricht vom Ende der Mobil-Versionen stösst bei vielen auf Unverständnis und Unmut. Ist es wirklich so schwer, Texteditoren für iOS up-to-date zu halten? Und wenn ja, wäre es dann nicht sinnvoller, sich auf ein oder zwei Produkte zu fokussieren? Aber Jesse Grosjean hat nach eigenem Bekunden einfach keinen Bock mehr auf iOS.

Tipp
Wer TaskPaper für iOS und WriteRoom für iOS noch gratis laden möchte, bevor sie im Nirvana verschwinden, sollte sich beeilen.


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Bilder: Hog Bay Software; Text: Thomas Landgraeber

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