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Apple arbeitet bereits an OS X 10.10 'Syrah'

SyrahMockup
Mockup: Edgar Rios

Wie es mit Mac OS weitergehen könnte

Kurz vor der Veröffentlichung von OS X 10.9 Mavericks hat man in Cupertino offenbar schon mit der Entwicklung des nächsten Version begonnen. Medienberichten zufolge zeigte sich das angeblich unter dem Codenamen "Syrah" laufende OS X 10.10 bereits in den Server-Logs einiger Internet-Anbieter. Der Name stammt von einer kalifornischen Rotwein-Rebsorte. Das neue System soll nicht nur ein moderneres Design erhalten.

In Branchenkreisen rechnet man fest damit, dass OS X 10.10 Ende nächsten Jahres mit einer stark überarbeiteten Oberfläche auf den Markt kommen wird. Viele Mac-User machen sich deshalb schon Sorgen, dass das zu einem iOS-7-artigen Design führen könnte - was einige absolut nicht mögen. Wie sich manche "Syrah" vorstellen, zeigen erste Konzeptstudien (siehe auch Bild oben).

Tatsächlich werden sich Mobil- und Desktop-Versionen in Zukunft weiter angleichen, aber Jony Ive, Craig Federighi und ihre Teams kommen wohl nicht umhin, die Bedienung des Systems neu zu definieren. Was nicht zwangsläufig zu einer weiteren "Disneyisierung" führen muss.

Als so gut wie abgemacht gilt allerdings, dass Apple in den kommenden OS-X-Upgrades versuchen wird, das klassische Dateisystem nach und nach verschwinden zu lassen. Stattdessen sollen Inhalte und Dokumente möglichst in den Anwendungen selbst verwaltet und über Cloud-Dienste synchronisiert werden. Hierfür stellt Apple Entwicklern schon jetzt verbesserte Werkzeuge und APIs zur Verfügung.

Ausserdem werden in Cupertino die Bemühungen zunehmen, möglichst viele Programme exklusiv in den Mac App Store zu holen. Doch anders als bei iOS, wo Apple von Anfang an sämtliche Bedingungen selbst bestimmen konnte, lässt sich OS X nicht so einfach in ein geschlossenes System verwandeln - was vermutlich auch gar nicht das Ziel ist.

Schon jetzt sind die von Apple vorgesehenen Wege (Software-Vertrieb über App Stores, Datei-Verwaltung und -Weitergabe innerhalb von Anwendungen und Diensten) für die Mehrheit der Anwender die Regel - und alternative Angebote und Workflows die Ausnahme.

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Bild: Edgar Rios; Text: Thomas Landgraeber

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