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Samsung Galaxy S5: Bloatware belegt 50 Prozent des Speicherplatzes

GalaxyS5

16-GB-Modell hat nur knapp 8 GB freien Speicher

Samsung hat am Montag sein neues Smartphone-Topmodell Galaxy S5 vorgestellt. Beim Verkaufsstart wird in vielen Ländern vorerst nur das 16-GB-Modell verfügbar sein. Einem Bericht von Android Central zufolge bleiben bei dieser Version für den Anwender nur knapp 8 GB freier Speicherplatz übrig. Der Rest wird von vorinstallierter Software belegt, die sich nur teilweise und ziemlich umständlich entfernen lässt.

Unter Bloatware versteht man umgangssprachlich Apps und Erweiterungen, die von Herstellern oder Mobilfunk-Anbietern zusammen mit dem Betriebssystem ausgeliefert werden. Manches davon ist durchaus zu gebrauchen, das meiste bietet jedoch keinen sonderlichen Mehrwert. Das System wird dadurch nur unnötig "aufgebläht".

Samsung ist dafür bekannt, seine Produkte mit reichlich Ballast auszuliefern. Beim neuen Galaxy S5 beglückt der Hersteller die Käufer mit besonders grosszügiger Ausstattung: Auf den vorab an die Presse verteilten 16-GB-Modellen bleiben gerade einmal 8 GB verfügbarer Speicher übrig. Viele Mobilfunk-Anbieter packen dann noch ihre eigenen Apps drauf, wodurch das Platzangebot weiter schrumpft.

Apple-Anwender bleiben in der Regel von derlei Digital-Korpulenz verschont. Steve Jobs bestand schon bei der Markteinführung des ersten iPhones darauf, dass die Mobilfunk-Konzerne auf vorinstallierte Apps und jede Art von "Branding" verzichten. Die Anbieter müssen sich verpflichten, ausschliesslich das von Apple zur Verfügung gestellte Software-Paket auszuliefern.

Allerdings lassen sich die standardmässigen iOS-Programme auch nur zum Teil einfach vom Gerät entfernen. Dafür verzichtet Apple darauf, Dickschiffe wie iMovie, iPhoto und die iWork-Apps vorzuinstallieren. Diese Anwendungen sind seit einiger Zeit beim Kauf neuer Hardware gratis und können bei Bedarf aus dem App Store geladen werden.


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Illustration: Samsung; Text: Thomas Landgraeber

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