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Retina MacBook Pro: Austausch der Akkus wird teurer

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Apple verlangt 199 Euro für frische Stromzellen

Bereits kurz nach der Premiere hat die amerikanische Reparatur-Seite iFixit.com gezeigt, dass das neue MacBook Pro mit Retina Display nur schwer zu reparieren ist. Jetzt stellt sich zudem heraus, dass ein Austausch der Akku-Packs deutlich teurer sein wird, als bei den bisherigen Modellen.

Während die am 11. Juni 2012 aktualisierten, "klassischen" MacBook Pro weiterhin über einen leicht zu wechselnden Stromstein verfügen, hat das neue 15" Retina MacBook Pro - wie das MacBook Air - mehrere Akku-Packs, die fest mit dem Gehäuse verklebt und direkt mit der Hauptplatine verbunden sind. Der Austausch soll nur von autorisierten Technikern (Apple Store oder AASP) vorgenommen werden und kostet 199 Euro inklusive Teile, Service und Umsatzsteuer. Das hat Apple heute auf einer eigenen Service-Seite bekannt gegeben.

Je nach Modell entspricht das einer Preissteigerung von bis zu 50% gegenüber den Vorgängern. Apple weist darauf hin, dass die Akkus in seinen neueren Notebook-Modellen bis zu 1000 Ladezyklen verkraften, bevor die maximale Ladekapazität auf unter 80% des Neuzustandes fällt. Das mag bei besonders schonender Behandlung stimmen - die allermeisten User werden diesen Wert aber wohl schon nach etwa 600-700 Betankungen erleben.

Für die übrigen, ebenfalls fest verbauten Komponenten des Retina-Modells (wie RAM und SSD) gibt es derzeit überhaupt keine Austausch-Möglichkeiten. Man sollte also schon vor dem Kauf den zukünftigen Bedarf einplanen und ggf. gleich mehr Arbeits- und Flashspeicher bestellen. Allerdings sind diese werksseitigen Upgrades bei Apple traditionell teuer.

Wer sich die Möglichkeit nicht nehmen lassen will, herkömmliche 2,5"-Festplatten oder -SSDs zu verwenden, sollte zu den klassischen 13" oder 15" MacBook Pro greifen. Auch den Arbeitsspeicher kann man bei den neuen Modellen noch selbst austauschen.

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Tabelle: Apple Inc; Text: Thomas Landgraeber

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