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Vertragsfreie iPhone 4S jetzt auch in den USA erhältlich

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Preisvergleich: Lohnt sich der Kauf in Amerika?
Bis jetzt waren sämtliche iPhone-Modelle in den USA nur mit speziellen Mobilfunkverträgen erhältlich. Bei der Vorstellung des iPhone 4S versprach Apple Besserung und kündigte vertragsfreie Modelle für November an. Seit heute sind diese in amerikanischen Apple-Stores bestellbar. Kein Vertrag, kein SIM-Lock. Sie funktionieren in allen kompatiblen GSM-Netzen weltweit. In den USA sind das vorwiegend AT&T und T-Mobile. Die CDMA-Modelle sind weiterhin nur mit Vertrag bei Sprint und Verizon erhältlich. Lohnt sich jetzt ein Kauf in den USA?

Die Preise
Sehen wir uns zunächst die amerikanischen Preise im Vergleich zum deutschen Apple Store an: Das 16 GB Modell kostet 649 Dollar (472* statt 629 Euro), die 32 GB Variante ist für 749 Dollar (545* statt 739 Euro) zu haben und das 64 GB Spitzenmodell geht für 849 Dollar (618* statt 849 Euro) über die Ladentheke.

Die Milchmädchen-Rechnung
Der Preisvergleich hinkt jedoch gewaltig, denn in den USA kommen in den meisten Fällen noch lokal unterschiedlich hohe Verkaufssteuern hinzu (fallen bei Online-Käufen teilweise nicht an). Darüberhinaus werden bei der Einfuhr in die Europäische Union 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer fällig, sowie mögliche Zollgebühren. Damit erhöhen sich die Preise durchschnittlich auf schätzungsweise* 619, 719 und 819 Euro (16/32/64 GB). Rechnet man noch die in Deutschland gesetzlich verordnete Urheberrechtsabgabe hinzu, erhält man annähernd identische Preise.

Fazit
Wählt man den legalen Weg und zahlt alle fälligen Steuern und Gebühren (was dringend anzuraten ist), lohnt sich das Shopping in den Staaten kaum. Die Ersparnis beträgt bestenfalls ein paar 10-Euro-Scheine, die bei ungünstigem Dollarkurs oder hohen Kreditkarten-Devisengebühren auch noch schnell dahinschmelzen kann. Etwas mehr Geld kann man sparen, wenn man über einen Wohnsitz in den USA verfügt und online bestellt, oder in einem steuerfreundlichen Bundesstaat einkauft.

*Gemäss offiziellem Dollar-Euro-Kurs, Stand 11.11. 2011


Screenshots & Text: Thomas Landgraeber

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