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Google Mobile App jetzt mit Goggles



Augmented Reality, Public Beta.

Google hat seiner Mobile App zwei neue Funktionen spendiert. Die erste ist, dass man Suchanfragen nun auch per Spracheingabe an Google richten kann. Die zweite Neuheit ist Goggles - ein Augmented-Reality-Service, der Informationen zu Gebäuden oder Gegenständen einblendet, die der Nutzer mit der iPhone-Kamera ins Visier nimmt. Der Dienst funktioniert auch ganz passabel mit Buchtiteln, DVDs, Videospielen und Visitenkarten. Laut Google gibt es noch Probleme bei Tieren, Pflanzen und Lebensmitteln.

Mit Goggles kann man mit einem gerade aufgenommenen Foto nach entsprechenden Informationen im Web suchen. Das Programm zieht auf Wunsch auch die aktuellen Standortdaten heran, sodass sich z.B. schnell weitere Infos zu Sehenswürdigkeiten aufrufen lassen. Goggles erkennt auch die meisten Barcodes, um bei Bedarf ambulante Preisvergleiche im Internet anzustellen. Und mit Fotos von Visitenkarten lassen sich schnell neue Kontakte im Adressbuch erzeugen.

Manche anderen Augmented-Reality-Apps blenden Infos zur aktuellen Umgebung sozusagen „live“ in das Videobild der iPhone-Kamera ein. Das tut Goggles (noch) nicht. Dafür ist es übersichtlicher und kann bestimmte Gegenstände, Logos und Texte erkennen. Googles neuer Dienst ist schon seit einiger Zeit für Android-Smartphones erhältlich und befindet sich noch in einem Beta-Stadium. Bei ersten Tests machte das Programm eine recht gute Figur - wenn auch noch nicht alles perfekt funktionierte.

Goggles läuft nur auf dem iPhone 3GS und iPhone 4, da es eine Kamera mit Autofocus benötigt. Wer auf seinem iPhone Deutsch als Standardsprache eingestellt hat, muss Goggles erst manuell in den Einstellungen der Google Mobile App aktivieren. Darauf folgt ein Hinweis, dass der Dienst noch nicht auf Deutsch verfügbar ist - die Suche per Foto funktioniert aber trotzdem.

Darüberhinaus stehen natürlich auch alle Features der übrigen Google-Angebote zur Verfügung: Buzz, Earth, Fotos, Gmail, Kalender, Maps, News, Reader, Text & Tabellen, sowie YouTube.

Video: Google; Text: Thomas Landgraeber

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