GEEK OUT
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FaceTime: Freischaltung per SMS nach Grossbritannien



Handynummer ist Account-ID: Beim Aktivieren der FaceTime genannten Videochat-Funktion des iPhone 4 wird einem Bericht von teletarif.de zufolge eine SMS an eine britische Telefonnummer gesendet. Daraufhin wird anscheinend eine weitere Nachricht von einem in Grossbritannien stehenden Server an das iPhone geschickt, welche nur kryptische Zeichen enthält, aber offenbar die Erstverbindung zum FacetTme-Server herstellt. Die jeweilige Handynummer fungiert dabei als Account-ID. FaceTime-Gesprächspartner werden also eindeutig identifiziert.

Für Video-Telefonate ist zwar keine Verbindung zum Mobilfunknetz nötig - sie lassen sich problemlos im reinen WLAN-Betrieb und sogar im Flugzeug-Modus führen - zur Authentifizierung muss jedoch eine SIM-Karte im iPhone stecken.

Das mit den SMS-Zwang könnte zu neuen Irritationen unter den iPhone 4 Käufern führen. Denn noch ist nicht bekannt, ob es bei der einmaligen Aktion während der Aktivierung bleibt, oder ob häufiger Nachrichten ausgetauscht werden müssen. Apple weist zwar auf die möglicherweise anfallenden SMS-Gebühren hin, verrät jdedoch nicht, dass auch noch Auslandszuschläge fällig werden können.

Die FaceTime-Funktion kann in den iPhone-Einstellungen deaktiviert werden, aber zu dem Zeitpunkt, wenn der Anwender nach der Aktivierung erstmals die Gelegenheit erhält, das einzustellen, dürften die SMS längst versandt und empfangen worden sein.

Nach Informationen von Geek Out lesenden iPhone 4 Kunden der Deutschen Telekom berechnet die Firma die für die Freischaltung von FaceTime anfallenden SMS-Gebühren zur Zeit nicht. Über die Frage, wie andere Mobilfunkunternehmen mit diesen Kosten umgehen, liegen zur Zeit noch keine Berichte vor.

Screenshot: teletarif.de; Text: Thomas Landgraeber

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